Geschichte Islands

Akutelles aus Island

Nach neuesten Erkenntnissen der Forscher der Rutgers University in Amerika, hat ein Vulkanausbruch aus dem Jahre 1783 "zu einem der kältesten Winter Europas und zu einer extremen Dürre in Ägypten geführt" (Quelle: pressetext.de). Dies ist nun im Wissenschaftsmagazin New Scientist nachzulesen. Die Eruptionen in Island haben offenbar diese Extreme zur Folge.

Künftig soll es möglich sein, dass solche Klimaänderungen durch Forschungen genauer vorauszusagen sind. Bei der mehrere Monate andauernden Eruptionen haben über 9000 Isländer Ihr Leben lassen müssen. Bei dem Vulkanausbruch sind insgesamt ca. 12 Milliarden Kubikmeter Lava und über einhundert Millionen Tonnen Schwefeldioxid in die Stratosphäre gelangt.

Als Folge gab es im Jahre 1784 den kältesten Sommer innerhalb der letzten 400 Jahren in Alaska und innerhalb der letzten 500 Jahre in Sibirien.

Bei der zunehmenden Kälte in den nördlichen Regionen hat es aber auch gleichzeitig eine Erwärmung in Indien und Afrika gegeben. Diese Temperaturdiffenrenz ist angeblich mit verantwortlich für den Monsun in Indien und Afrika. Im angesprochen Zeitraum gab es zudem viel Tote durch Trockenheut aufgrund des zu wenig wasserführenden Nil. Das gleiche passiert 1912 - in diesem Jahr kam es zu einer Eruption in Alaska, nämlich die Eruption des Katmai. Zudem konnte man Beweise für eine Dürre in Indien im Jahr 1783 finden.




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