Gullfoss und Geysir

Eine der Superlativen Islands ist sicher der Wasserfall Gullfoss, der über zwei riesige Fallstufen rund 30 Meter in die Tiefe stürzt. Wenn es das Wetter zulässt ist hier sehr oft durch die Wasserschlieren ein Regenbogen zu sehen. Daher auch sein umgangssprachlicher Name des "goldenen Wasserfalls". Gespeist wird der Wasserfall durch klares Quellwasser, im Sommer wird der Wasserfall zusätzlich durch Gletscherschmelzwasser versorgt.

Besonders im Winter bietet der Gullfoss eine wahre Natursensation, denn oft gefriert das Wasser des Wasserfalls und es bilden sich sehr dicke Eisschichten.

Sehr oft hört man von Geysiren. Auf Island befindet sich der Geysir, der quasi allen anderen Geysiren der Welt ihren Namen gab, nämlich der Stóri-Geysir, besser bekannt unter dem Namen des Großen Geysir. Früher reichten die Fontänen des Geysir bis zu 60 Metern, mittlerweile ist dies allerdings nicht mehr der Fall, jedoch ist er seit dem Jahr 2000, als es ein Erdbeben gab, wieder aus eigener Kraft aktiv. Grund der Eruptionen ist der Druck des Wasser, der durch über 100 Grad Celsius Temperatur im Inneren des Quelllochs das Wasser zum Sieden bringt.